THOMAS DARCHINGER
SPIELT

SEITE EINS
EIN STÜCK FÜR EINEN MANN UND EIN SMARTPHONE

AB 8. MÄRZ 2018



SEITE EINS, das Erfolgsstück von Johannes Kram, im Verlag der Felix Bloch Erben.
Zum ersten Mal in Süddeutschland.

Premiere am 8.März 2018 in München.


Marco ist Journalist. Boulevardjournalist aus ganzer Überzeugung. Tratsch und Klatsch sind überall, sie haben es vom Frisörsalon bis in die "seriöse" Presse gebracht. Die voyeuristischen Stimmen begleiten und verfolgen Menschen durch Affären und Krisen, an deren Ende sie entweder schnelle Popularität erlangen oder daran zugrunde gehen. Marco liebt diese Macht und verehrt sein Metier als Kunst. „Zuckerbrot und Peitsche“, das ist seine Maxime. Auf der ständigen Jagd nach einer gut verkäuflichen Story lernt er Lea kennen. Sie hat gerade ihre erste CD rausgebracht und ist noch ein echter Frischling im Business. Marco wittert mit seinem untrüglichen Instinkt sofort die perfekte Beute. Er stellt Lea eine Titelstory und damit den großen Durchbruch in Aussicht. Lea sind Boulevard-Medien zwar suspekt, sie lässt sich aber von den scheinheiligen Versprechungen des skrupellosen Journalisten einlullen. Er bringt die Story, wenn auch etwas anders als besprochen. In seiner aus Halbwahrheiten zusammenphantasierten Version wird Lea von einer ernstzunehmenden Künstlerin zum Promiluder, das sich als Imagepolitur den Erben einer Unternehmerdynastie geangelt hat. Das schlägt ein, allerdings auch für Marco etwas anders als erwartet. Einen kurzen Moment steht er selbst mit dem Rücken zur Wand. Doch dann schafft er es, Lea durch eine kleine, perfide Erpressung in die Enge zu treiben. Er bringt sie zur nächsten Entblößung und macht sie damit endgültig zum Freiwild im Blitzlichtgewitter.

Johannes Krams
Seite Eins ist ein gleichermaßen unterhaltsames wie bitterböses Stück, das die zum Teil verantwortungslose Maschinerie moderner Massenmedien entlarvt. Ein Angebot, hinter die Kulissen zu schauen, die eigene Haltung gegenüber Medien zu reflektieren. Wo hört investigativer Journalismus auf und wo fängt menschenunwürdige, respektlose Berichterstattung an? Und welche Rolle spielt dabei die eigene Lust am Voyeurismus?



Booking:
Christine Rothwinkler
Promotion:
Christine Heinrich

Lizenzgeber: Verlag Felix-Bloch Erben



"Lachen Sie ruhig! Und glauben Sie weiter, Sie hätten nichts damit zu tun!"
Marco, Boulevard-Journalist
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"Seite Eins hat viele Diskussionen über das Wirken von Medien ausgelöst. - Pflichtstück für jeden Zeitungsleser."
Theater Pur

"Seite Eins ermöglicht einen anderen Blick auf unsere Medienwirklichkeit."
Hans Hütt

"Ein realitätsnahes, lustiges, erschreckendes Stück über die perfiden Methoden einer skrupellosen Zeitung."
neues deutschland

"Theater zum Nachdenken! Ehrlich, entlarvend, unterhaltsam, intelligent."
BILD Köln

"Das Theaterstück Seite Eins zeigt die Innensicht des Geschäfts mit Menschen als publizistische Ware. Fiktiv natürlich – und bedrückend realistisch."
Krautreporter.de

"Kram predigt mit seinem Stück keine Wahrheiten, sondern konfrontiert den Zuschauer mit seiner eigenen Rolle in den Medien."
Kölner Express

"Fulminates Stück"
Hamburger Wochenblatt

"Aufgezeigt wird weit mehr, als nur die uns altbekannte Kritik am Boulevard-Journalismus. Es geht um uns! Um das Publikum, den Leser! - Ein Stück mit den Themen unserer Zeit."
Livekritik.de


Die Debatten
"Seite Eins" hat Debatten über Wirken und Macht von Medien ausgelöst. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstütze Medien-Debattenportal vocer.com hat ein eigenes Dossier rund um die Themen des Monologs veröffentlicht. Das Online-Medienmagazin Meedia.de und das NDR-Medienmagazin Zapp begleiteten die Uraufführung des Stücks. Zapp fragte „Mit welchen Methoden arbeiten die Journalisten, die (…) für beispielsweise die 'Bild' arbeiten?“. Das Nachrichtenmagazin Krautreporter.de erklärte seinen Lesern, "Seite Eins" zeige die Innenansicht des Mediengeschäfts mit Menschen als publizistische Ware ("fiktiv natürlich – und bedrückend realistisch") und veröffentlichte das Originalbuch mit Anmerkungen des Autors Johannes Kram, Leserkommentaren sowie einer Kritik des Stücks von Hans Hütt, in der dieser forderte, "die Journalistenschulen zwischen Hamburg und München sollten den Besuch des Stücks zum Pflichtprogramm in der Bewerbungsphase machen". 
Immer wieder wird "Seite Eins" mit anschließenden Diskussionsrunden veranstaltet, so auch als Abschluss des taz-Kongresses 2015 im Berliner Haus der Kulturen der Welt, als u.a. Bettina Gaus und der damalige taz-Chefredakteur Andreas Rüttenauer anlässlich des Stückes über Medien debattierten. Auch viele Medien selbst (u.a. Tagesspiegel, Berliner Morgenpost, Hamburger Abendblatt, taz, und sogar BILD Köln) nutzen das Stück für eine kritische Betrachtung ihrer Branche.


Termine:

Weitere Infos auch in der
INTHEGA Datenbank unter "Seite 1"

Eine Produktion der
TDVision.